Schulfernsehen

31.10.2010 von Antonio Anta Brink

In Deutschland sendete 1964 der Bayerische Rundfunk die ersten Schulfernseh-Sendungen. Das Schulfernsehen bietet Lehrern die Möglichkeit ihren Unterricht mit audioviuellen Medien abwechslungsreicher zu machen. Zielpublikum sind Heranwachsende im Schulalter. Bis heute strahlen folgende Sender Schulfernsehen aus:

Alle Sendungen dieser offiziellen Schulfernseh-Sender dürfen für die nach § 47 UrhG Berechtigten (Schulen, Medienzentren, Institutionen der Lehrerbildung und vergleichbare Institutionen) aufgezeichnet und im Unterricht eingesetzt werden - bis zum Ende des auf die Ausstrahlung folgenden Schuljahres. Wird die Sendung innerhalb von zwei Jahren erneut ausgestrahlt, beginnt die Frist von vorne. In Deutschland gibt es unter dem Begriff Telekolleg noch ein Angebot für die Erwachsenenbildung, das seit 1967 in Kombination mit Präsenzveranstaltungen, den Erwerb der Mittleren Reife oder der Fachhochschulreife berufsbegleitend ermöglicht:

Ebenfalls 1964 strahlte in der Schweiz das Schweizer Fernsehen DRS die ersten Schulfernsehsendungen aus. Um eine nachhaltige Entwicklung des Schulfernsehens zu sichern, hatten die Erziehungsdirektoren der Nordwestschweiz (NW EDK), der Zentralschweiz (BKZ), der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein (EDK-Ost) sowie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) mit dem Schweizer Fernsehen DRS per 1. Januar 2003 eine neue Leistungsvereinbarung abgeschlossen, die beinhaltet, dass für Volks-, Berufs- und Mittelschulen ein attraktives Fernsehprogramm anzubieten ist.

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