15.04.2009 von Antonio Anta Brink
Carl Rogers war der Begründer der klientzentrierten Gesprächstherapie. Diese wissenschaftlich anerkannte Therapieform beruht auf den drei Pfeilern Wertschätzung, Empathie und Echtheit. Der Therapeut muss diese Grundhaltungen dem Klienten entgegenbringen um positive Veränderungen bzw. Lernprozesse anstossen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts.Um ein positives Selbstkonzept schon in der Kindheit zu fördern, sind nach Rogers, neben den drei bereits genannten, weitere Faktoren von Bedeutung:
Carl Rogers hatte dabei in erster Linie die Eltern im Blickfeld. Es liegt für mich auf der Hand diesen Ansatz auch auf die Schule zu übertragen und einen "schülerzentrierten Unterricht" zu fordern. Kommen doch gerade die genannten Faktoren im heutigen Schulalltag viel zu kurz. Bei der Auswahl von angehenden Lehrern müsste auf entsprechende Grundfähigkeiten geachtet werden, die während der Ausbildung vertieft und systematisiert werden könnten. Schulpsychologen könnten die Lehrer später im Schulalltag unterstützend beraten und eine Supervision offerieren.
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