11.03.2009 von Antonio Anta Brink
Seit vielen Jahren zerbrechen sich E-Learning-Didaktiker den Kopf, wie man die starke Motivation die von Computerspielen ausgeht, auf die Vermittlung von Lerninhalten übertragen kann (siehe auch Lernen mit ernsthaften Computerspielen). Wie sieht es aus wenn man diese Thematik von der anderen Seite her betrachtet? Was sagen Leute, die in der Computerspiel-Industrie tätig sind zu diesem Thema? James Portnow und Daniel Floyd haben ein kurzweiliges Video erstellt, dass ihre Gedanken zu "Tangential Learning" zusammenfasst. Man kann dieses Konzept mit "beiläufiges Lernen" übersetzen. Damit ist gemeint, dass Computerspieler bereitwillig Wissen aufnehmen, das ihnen während eines Computerspiels präsentiert wird, z. B. über Links auf Wikipedia-Artikel. Die Autoren sind überzeugt, damit die Schwelle zum selbständigen Lernen herabsenken zu können, ohne den Spass der mit Computerspielen verbunden ist ebenfalls zu verringern.
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